FDP tritt für Schwimmunterricht der Swisttaler Schüler und Schülerinnen ein

Einen neuen Versuch, den Schwimmunterricht in Swisttal wieder zu ermöglichen, unternahm die FDP-Fraktion im Swisttaler Rat. „Alle Schülerinnen und Schüler sollten schon in jungen Jahren schwimmen lernen, denn Schwimmen ist gesundheitsfördernd und kann lebensrettend sein“, erklärt Michael Heider, Fraktionsvorsitzender der FDP im Rat. Daher sehe der Lehrplan zu Recht bereits in der Grundschule und nochmals in der Sekundarstufe Schwimmunterricht vor.

 

Mit ihrem Antrag auf zügige Neuorganisation des Schwimmunterrichts betont die FDP-Fraktion, dass bereits jetzt zwei komplette Grundschuljahrgänge nicht schwimmen lernen konnten: Im Jahr 2020 fiel der Schwimmunterricht coronabedingt aus, in 2021 aufgrund des Sanierungsbedarfs des Swisttaler Schwimmbads. Und es ist noch nicht absehbar, wann das Bad wieder funktionsfähig ist.

 

„Wir laufen Gefahr, erstmals ganze Abschlussjahrgänge der Grundschulen ohne Schwimmkenntnisse zu entlassen,“ so der schulpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Jörg Niederstätter. „Darüber hinaus ist der Sportzweig der neuen Gesamtschule Swisttal ohne Schwimmen gar nicht nicht durchführbar.”

 

Die Gemeinde ist als Schulträger selbst unter schwierigen Bedingungen verpflichtet, die notwendigen Sportstätten – auch für den Schwimmunterricht – vorzuhalten. „Alternativ muss sie dafür Sorge tragen, dass der Unterricht außerhalb Swisttals erfolgen kann“, fordert Heider. Für mindestens 10 Swisttaler Klassen müssen Schwimmzeiten in den Hallenbädern der Nachbarkommunen wie Rheinbach, Bornheim, Bonn, aber auch Euskirchen und Meckenheim organisiert werden, die für die Schüler und Schülerinnen in akzeptabler Zeit zu erreichen sind.

 

Bürgermeisterin Kalkbrenner zeigt sich problembewusst. Der Rat unterstützt die Forderung der Freien Liberalen einstimmig und erwartet bis zur nächsten Sitzung des Schulausschusses Ende Januar 2022 eine funktionierende Lösung.

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