FDP fordert „Extra-Zeit zum Lernen“ auch in Swisttal

Noch vor den Ferien sollen nach den Worten von Bundesbildungsministerin Karliczek Lehrer in Deutschland feststellen, welche corona-bedingten Wissenslücken ihre Schüler haben. Damit sollen Nachhilfeprogramme passgenauer gestaltet werden können.
Die Swisttaler FDP-Fraktion hat daher beantragt, dass die Gemeinde zusammen mit den vier Swisttaler Schulen das von der Landesregierung ins Leben gerufene Förderprogramm für außerschulische Bildungsangebote „Extra-Zeit zum Lernen“ realisiert.
„Das ist ein sehr richtungsweisendes Programm, damit die bereits vorhandene Kluft im Bildungsstand nicht noch weiter wächst,“ erklärt der schulpolitische Sprecher der FDP-Swisttal, Jörg Niederstätter.
Und der Fraktionsvorsitzende Michael Heider betont: „Dies ist gerade jetzt eine tolle Unterstützung für die Eltern, die durch die monatelange Doppelbelastung durch Arbeit und Homeschooling bereits über dem Limit sind. Die zusätzlichen Mittel des Landes für außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote sind eine wichtige Maßnahme, um die individuellen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Schülerinnen und Schüler gezielt auszugeichen. Diese Chance für die Kinder und Jugendlichen sollten wir auch in Swisttal schon in den kommenden Sommerferien unbedingt nutzen!“
Die FDP-Fraktion ruft angesichts des hohen Bedarfs an Bildungs- und Förderangeboten für Kinder und Jugendliche die kommunalen Träger dazu auf, die bereitgestellten Mittel zu beantragen und entsprechende Angebote zu realisieren. Die schwarz-gelbe NRW-Landesregierung hat bereits beschlossen, weitere finanzielle Mittel in Höhe von 36 Millionen Euro für die „Extra-Zeit zum Lernen“ bereitzustellen.

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