14 Vorschläge für Heimerzheimer Baugebiet

Nicht weniger als 14 Änderungsvorschläge hat die Swisttaler FDP-Fraktion für das geplante Baugebiet Hzh 39 „Am Burggraben“ erarbeitet. Der Umfang mit 120 Wohneinheiten sollte reduziert werden und die Anlage von Grünflächen wird gefordert. Das Gebiet sollte außerdem durch einen öffentlichen Grünstreifen begrenzt werden.

Die Anordnung der Häuser müsse geändert werden, damit die angrenzenden Wohngebiete nicht durch die geplanten hohen Mehrfamilienhäuser verschattet würden. Dies betreffe auch die Firsthöhe. Die FDP fordert darüber hinaus die Option für Mehrgenerationenwohnungen, um einen Beitrag zur Pflege für ältere Menschen zu ermöglichen, sowie einen Mehrgenerationenplatz als Treffpunkt für die Menschen in den neuen Mietshäusern.

Die Bebauung verschärfe die Verkehrssituation in Heimerzheim erheblich. Daher sei ein Verkehrskonzept für Heimerzheim unabdingbar. Es bestehe die Gefahr, dass die Wohnstraßen, insbesondere die Birkenallee, erheblich belastet würden.

Aus Umweltschutzgründen empfiehlt die FDP die Anlage von Zisternen sowie die Vermeidung schwarzer Dächer und „toter“ steinerner Vorgärten. Wegen der Überschwemmungsgefahr durch die Swist wird ein Regenrückhaltebecken vorgeschlagen.

„Zweifellos müssen wir in Heimerzheim neuen Wohnraum schaffen“, fasst Monika Wolf-Umhauer, Fraktionsvorsitzende FDP, die Vorschläge zusammen: „Es besteht jedoch erheblicher Änderungsbedarf bei dieser Bauplanung zu Gunsten der dort bereits wohnenden Bürgerinnen und Bürger, aber auch für die Neubürger.“ Eine gründliche Planung sei wichtiger als eine schnelle Bebauung, es gehe schließlich um die Zukunft Heimerzheims.

Das Baugebiet Hzh 39 „Am Burggraben“ befindet sich zurzeit in der Beratungsphase der Planung, die Offenlage, in der sich die Bürger beteiligen konnten,  hat gerade stattgefunden. Nun muss die Politik wieder nachdenken und die eingereichten Anregungen  abwägen.

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