FDP fordert bessere Postversorgung in Buschhoven

Reduzierten Service in stattlichen Räumen kritisiert

In einem Antrag an den Hauptausschuss fordert die Swisttaler FDP ein besseres Angebot der Post in Buschhoven. Es sei nicht einzusehen, weshalb die Post als Dienstleistungsunternehmen in derart großen Räumlichkeiten einen derart reduzierten Service anbiete. Mehr als Briefmarken, und die auch nur im eingeschränkten Sortiment, sei in Buschhoven nicht zu erhalten, bestätigte eine der freundlichen Mitarbeiterinnen der Poststelle. 
Eine erste schriftliche Anfrage der FPD mit der Bitte um Erweiterung des Angebots hatte die Post im Vorfeld kurz und wortkarg abgelehnt. Nun legten die Freien Demokraten im Swisttaler Hauptausschuss nach:
 „Es ist unverständlich, warum in Odendorf auf kleiner Fläche ein umfangreiches Angebot möglich ist, nicht aber in Buschhoven,“ erklärte die Fraktionsvorsitzende Monika Wolf-Umhauer. Immerhin seien es ja die eigenen Alltagsgeschäfte wie Nachsende-/ Postlagerungsaufträge, Paketsets etc, die laufend nachgefragt und von der Post verkauft werden!!! „Warum richten die in dem riesigen, weitgehend  leeren Ladenlokal keinen eigenen „Post-Shop“ ein?!“, fragt sich Wolf-Umhauer. In Buschhoven und Morenhoven mit ihren zusammen 5000 Einwohnern fehle es bei der Post schließlich an fast allem! 
„Man hat den Eindruck, die Post will durch das bescheidene Angebot die Poststelle in Buschhoven so unattraktiv machen, dass sie mangels Nachfrage geschlossen wird“, sagt Karl-Heinz Lamberty, Vorsitzender Swisttaler FDP. Der Hinweis der Post, es handele sich um ein Provisorium bis man einen Einzelhändler gefunden habe, der die Poststelle betreiben würde, ist nicht überzeugend. „Warum kann ein (schon langanhaltendes) Provisorium nicht ordentlich eingerichtet sein und gute Angebote bereithalten? Immerhin besteht für die Post eine Verpflichtung nach der PUDLV („Post-und-Dienstleistungs-Verordnung“) dazu.“ Noch nicht einmal die eigenen Werbe-Plakate der Post und das „corporate design“ sind in dem unrenovierten Raum zu finden! So werde sich kaum ein Geschäftsmann zur Übernahme begeistern lassen.

Nach eingehender Debatte beauftragten die Mitglieder der anderen Fraktionen im Hauptausschuss die Bürgermeisterin einstimmig, sich nun mit einer entsprechenden Forderung an die Deutsche Post zu wenden.

Die FDP ruft die Bürgerinnen und Bürger auf, die Poststelle in Buschhoven so oft es geht zu nutzen und gegebenenfalls bei der Post das mangelhafte Angebot zu kritisieren.

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