Personenrettung im Rhein: FDP stellt Anfragen

Siegburg / Bornheim – Die FDP-Fraktionen im Kreistag Rhein-Sieg und im Bornheimer Stadtrat machen die Rettung von Personen aus dem Rhein zum Thema. Im Rettungsdienst-Ausschuss des Kreises und im Hauptausschuss der Stadt Bornheim hinterfragen die Freidemokraten die Wasserrettung im Rhein. „Wir möchten gerne genau wissen, welche Rettungsmittel den kommunalen Feuerwehren und den Hilfsorganisationen für die anspruchsvolle Rettung von Personen aus dem Rhein zur Verfügung stehen“, so Christian Koch, Sprecher der FDP im Kreis-Rettungsdienstausschuss und Fraktionsvorsitzender der FDP Bornheim. Wichtig sei den Freidemokraten, dass Feuerwehren und Hilfsorganisationen wie DLRG und Wasserwacht möglichst Hand in Hand arbeiten und auf allen Ebenen auf fachgerechte Ausrüstung und Schulungen des Hilfspersonals Wert gelegt werde. „Schon der Eigenschutz der Einsatzkräfte gebietet auf gefährlichen Gewässern wie dem Rhein, dass wir uns um die bestmögliche Ausrüstung und Ausbildung kümmern“, so Koch weiter.

Verbesserungsbedarf sieht die FDP bei der Zusammenarbeit zwischen der Leitstelle des Rhein-Sieg-Kreises und der Rettungsstation der DLRG in Bonn-Limperich. „Nach unseren Informationen alarmiert die Leitstelle der Stadt Bonn die DLRG-Station bei Personen im Rhein, während die Leitstelle des Kreises auf eine Alarmierung verzichtet und sich auf Feuerwehr-Boote beschränkt. Nach unserer Ansicht wäre es gut, wenn alle verfügbaren Kräfte losgeschickt werden, denn es zählt jede Sekunde und jedes Paar Augen kann helfen“, so Koch. Die FDP drängt daher darauf, die Alarmierung auszuweiten und auch die Ressourcen der DLRG zu nutzen.

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