FDP: Swisttal braucht ein Spielplatzkonzept

„Das ist Flickschusterei und fantasielos!“, mit diesen Worten kommentierte Dr. Karl-Heinz Lamberty, FDP-Vertreter im zuständigen Jugend-Ausschuss, die Vorlage der Swisttaler Verwaltung, nur einfach marode Spielgeräte auf den gemeindlichen Kinderspielplätzen auszutauschen und kein Konzept vorzulegen. Lamberty verwies auf die neu gestalteten Spielplätze in den Nachbarkommunen Bornheim und Meckenheim, die für Kinder aller Altersstufen geeignet seien und inzwischen hervorragend angenommen würden. „Weniger ist mehr“, so Lamberty. Statt 36 mehr oder minder unattraktive Spielplätze zu unterhalten, sollten einige wenige, aber modern gestaltete Plätze geschaffen werden. Die Planung sollte darüber hinaus unter Einbeziehung der künftigen Nutzer erfolgen.

Die im Haushalt der Gemeinde vorgesehenen Gelder sollten daher konzentriert für diese Aufgabe zusammengefasst werden. Angesichts der hohen Kosten, müssen auch Sponsoren gewonnen werden. Lamberty begrüßt daher ausdrücklich die Überlegung des Gemeindesportverbandes, die Spielplätze mit Bewegungsplätzen zu kombinieren, wodurch auch Fördergelder genutzt werden könnten.

Die Gemeindeverwaltung hat nun vom zuständigen Ausschuss einstimmig den Auftrag erhalten, mit einer Arbeitsgruppe aus den Ratsfraktionen ein Konzept für attraktive Spielplätze in Swisttal zu erarbeiten.

​IM Bild: Spielplätze neu gedacht statt langweiligem „wie einst die Väter spielten“

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