FDP-Fraktion gratuliert Gebauer und macht sich für Förderschulen stark

6. Juli 2017

Anlässlich ihrer Ernennung zur NRW-Bildungsministerin gratuliert die FDP-Fraktion Rhein-Sieg der Kölnerin Yvonne Gebauer herzlich. „Wir wünschen der neuen Ministerin alles Gute im Amt und eine glückliche Hand im Sinne der Schülerinnen und Schüler“, so Karl-Heinz Lamberty, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten.

Der Wahlsieg von CDU und FDP und der Koalitionsvertrag senden nach Ansicht der FDP ein deutliches Signal zum Erhalt der Förderschulen. „Es ist gut und richtig, dass keine Förderschulen mehr geschlossen werden und sogar die Möglichkeit geschaffen wird, geschlossene Schulen wieder zu öffnen“, so Nicole Westig, schulpolitische Sprecherin und stellvertretende Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion. Das sei insbesondere für den Rhein-Sieg-Kreis mit seinem wertvollen und ehemals sehr gut ausgebauten Netz an Förderschulen von großer Wichtigkeit.

Eine besondere Bedeutung käme vor allem den Förderschulen für Emotionale und Soziale Entwicklung (ES) zu. „Denn der Großteil der Schülerinnen und Schüler befindet sich in der Jugendhilfe“, so Westig weiter. „Die Förderschulen ES bringen diese Kinder an Regelschulen und geben ihnen so eine faire Chance auf Teilhabe an unserer Gesellschaft. Die drei Förderschulen im Rhein-Sieg-Kreis sind so gefragt, dass sie zum Teil Raumprobleme haben. Dieses Problems müssen wir uns annehmen.“

Zum Konzept der Förderschulen ES im Rhein-Sieg-Kreis gehört, dass sie – obwohl Primarschulen – eine Beschulung der Jahrgänge 5 und 6 vornehmen, um eben diese Schülerinnen und Schüler an Regelschulen bringen zu können. „Doch die bisherige Landesregierung hatte dieses Verfahren lediglich befristet geduldet“, erklärt die Freidemokratin. „Hier will ich mich dafür einsetzen, dass wir mit der neuen Schulministerin Yvonne Gebauer schnellstmöglich eine rechtlich standfeste Lösung im Sinne der Schülerinnen und Schüler finden. Denn Kinder, Eltern und Lehrer brauchen Vertrauensschutz. Erst recht, wenn es wie in diesem Fall um gelingende Inklusion geht.“

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