Kindeswohl in den MIttelpunkt der Familienpolitik

16. Juni 2017

Familienpolitischer Abend mit interessanten Gästen aus der Gesellschaft und Politik.

Zu Gast und im Gespräch,

Marc Serafin, Jugendamtsleiter aus Niederkassel

Tim Walter, aus Hamburg, Gründungsmitglied des Internationalen Rates für die paritätische Doppelresidenz, gemeinnützigen Verein mit Sitz in Bonn.

Franziska Müller-Rech, Landtagsabgeordnete aus Bonn

Durch den Abend moderiert Ralph Lorenz, Kandidat der FDP für den Deutschen Bundestag für den Rhein-Sieg-Kreis.

Die Familie ist die kleinste soziale gemeinsame Einheit einzelner Personen.

Was passiert mit den Kindern, wenn Familien durch Trennung und Scheidung auseinanderbrechen? Was ist das Beste für das Kind? Bleiben die Interessen im Gefecht der Auseinandersetzung auf der Strecke?

Die Versorgung und Betreuung von Kindern nach einer Trennung/Scheidung der Eltern bewegt Familien weltweit. Auf europäischer Ebene rückte dieses Thema spätestens mit der Entschließung 2079 der Parlamentarischen Versammlung des Europarats Anfang Oktober 2015 in das Blickfeld der Öffentlichkeit. Die Entschließung fordert, die Doppelresidenz zum Regelfall zu machen. Dies bricht mit der Tradition der deutschen Familienrechtspraxis über die vergangenen 40 Jahre und darüber hinaus!

Die Freien Demokraten haben sich dazu entschlossen, die Empfehlungen des Europarates in Deutschland in konkreter Familienpolitik umzusetzen. Die Beschlusslage des Bundestagswahlprogramms der FDP ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Familienpolitik.

Sie fordern für den Fall, dass Eltern sich bei einer Trennung nicht einigen können, wo ihre gemeinsamen Kinder in Zukunft leben sollen, die grundsätzliche Annahme, dass das Wechselmodell dem Kindeswohl am besten entspricht.

Wie können wir die damit einher gehenden Änderungen auch in der Praxis gestalten?

Diskutieren Sie mit der jung eingezogenen Landtagsabgeordneten der FDP aus dem Wahlkreis Bonn,  Tim Walter aus Hamburg und dem Jugendamtsleiter aus Niederkassel, Herrn Marc Serafin der als Gastrefetent ein Impulsreferat vortragen wird, bevor wir dann in einen fruchtbaren Austausch zwischen Politik und Jugendhilfepraxis gehen, an dem wir Sie auch gerne beteiligten möchten.

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