Pinkwart, Freynick und Westig verhandeln bei NRW-Koalitionsvertrag mit

31. Mai 2017

Siegburg – Die FDP Rhein-Sieg sitzt bei den aktuell laufenden Beratungen zur Bildung einer schwarz-gelben Koalition in NRW gleich mit drei Vertretern aus dem Kreis mit am Verhandlungstisch. Als Mitglied der zentralen Verhandlungsgruppe nimmt der ehemalige Vize-Ministerpräsident und Innovationsminister Andreas Pinkwart aus Alfter eine besondere Rolle ein. In seiner Gruppe werden die Ergebnisse aus den einzelnen Fachgruppen zusammengeführt und mögliche strittige Punkte abschließend besprochen. Pinkwart leitet zudem für die FDP-Delegation die Arbeitsgruppe Wirtschaft und Digitales.

In gleich zwei Fachgruppen ist der frisch gewählte Landtagsabgeordnete Jörn Freynick aus Bornheim vertreten. Sowohl in die Runde der Fachleute aus dem Bereich Kultur und Medien als auch in die Arbeitsgruppe Natur und Landwirtschaft wurde Freynick berufen. „Für mich als neuer Abgeordneter ist es ein großer Vertrauensbeweis, dass ich in gleich zwei Arbeitsgruppen am Koalitionsvertrag mitarbeiten kann. Die ersten Sitzungen waren sehr konstruktiv und wir machen große Fortschritte dabei, einen Plan für die Modernisierung unseres Landes zu entwickeln“, so Freynick. Ihm sei es ein besonderes Anliegen, die Bürokratie- und Regelungswut der Vorgängerregierung auf ein sinnvolles Maß zurückzustutzen: „Jäger und Landwirte setzen darauf, dass wir nun unsere Wahlversprechen wahr machen – dafür möchte ich in den Verhandlungen mit Sorgen tragen.“

Nicole Westig, stellvertretende Vorsitzende der Kreistagsfraktion aus Bad Honnef und Mitglied im FDP-Landesvorstand, ist als Expertin in der Arbeitsgruppe Bildung mit dabei. „Neben dem großen und schwierigen Thema G8/G9 gilt es vor allem, die Schließung weiterer Förderschulen zu verhindern“, setzt sie ihren Schwerpunkt und nimmt dabei auch auf die Lage vor Ort Bezug: „Gerade hier im Rhein-Sieg-Kreis gilt es, das bewährte System unserer anerkannten Förderschulen aufrechtzuerhalten. Während die bisherige Regierung nur davon redet, kein Kind zurückzulassen, wollen wir die Schulen stärken, in denen Kinder mit Förderbedarf eine besonders intensive Betreuung bekommen.“

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