FDP: Neuer Landtag muss Kommunen stärken

23. März 2017

v.l.n.r.: Dr Karl-Heinz Lamberty, Jörn Freynick, Monika Wolf-Umhauer

Einen positiven Rückblick über das erste Jahr seiner Amtszeit als Vorsitzender des FDP-Ortsverbandes Swisttal gab Dr. Karl-Heinz Lamberty bei der Mitgliederversammlung seiner Partei. Zur Intensivierung des politischen Austauschs unter den Mitgliedern hatte er die Gesprächsreihe „Liberaler Dialog“ eingeführt. „Die ersten drei Veranstaltungen zu Themen wie „Google und Co“, „Marktwirtschaft und Wettbewerb“ sowie „Fluchtursachen und Sicherheitspolitik“ waren mit jeweils hochkarätigen Vortragenden hochinteressant. „Allerdings sollte der nächste am 20.4. zum Thema „Terrorismus und Piraterie“ noch besser beworben werden“, so Lamberty selbstkritisch. Optimistisch dagegen sah der Orts-Chef den kommenden Wahlen entgegen: Mit ihren Landtagskandidaten sei die Partei gut aufgestellt.

Jörn Freynick, Kandidat für den linksrheinischen Wahlkreis 27, stellte sich den Mitgliedern persönlich vor und warb um Unterstützung für seinen Einzug in den Landtag NRW: Als langjähriger Ratsherr in Bornheim liege ihm besonders die Stärkung der Kommunen am Herzen, die mit den vom Land zugedachten wachsenden Aufgaben wie Unterbringung von Flüchtlingen und schulischer Inklusion ohne entsprechende Erhöhung der finanziellen Ausstattung überfordert seien.

„Darüber hinaus muss die bürokratische Gängelung der Firmen und Handwerksbetriebe abgebaut werden“, machte Freynick klar. Die Hygieneampel sei momentan großes Thema – wie kommen die Betriebe damit zurecht?
Als weiteren Schwerpunkt nannte Freynick den Verkehr: „In NRW muss die Infrastruktur verbessert, Brücken saniert, der ÖPNV gestärkt und an den Wohnraum angebunden werden!“ Nur so könnten die Staus minimiert werden, denn „die überlangen Anfahrtszeiten nehmen die Lebensqualität der Familien, belasten Umwelt und Geldbeutel.“

Eine lebhafte Diskussion entbrannte um die Trennung von Aufgaben von Land oder Kommune bei der Flüchtlingsunterbringung und Umsetzung der Inklusion, und auch hier zeigten die Freidemokraten Zuversicht, dies im neuen Landtag ändern zu können.

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