Mehr Sicherheit für Radler

20. Februar 2017

Als einziger Swisttaler Punkt ist die Querung des vielbefahrenen Swist-Radwegs über die B 56 zur RSAG-Anlage bei Lützermiel als Gefahrenstelle im Radverkehrskonzept des Kreises aufgenommen.
Im Zuge einer vom Kreis vorgenommenen Messung wurden erst kürzlich wieder erhebliche Geschwindigkeitsüberschreitungen dokumentiert. Doch Sicherungsmaßnahmen, die die FDP-Fraktion, zB in Form weiterer Beschilderung oder Geschwindigkeitsbegrenzungen, kürzlich einforderte, unterblieben.

„An dieser Stelle ist das Kollisionsrisiko für Fahrradfahrer sowohl mit zu schnell fahrenden PKW als auch mit den zur RSAG abbiegenden LKW besonders hoch“, stellte Monika
Goldammer, Ratsfrau der FDP im Planungsausschuss, fest, „und durch die geplante Kapazitätserweiterung des Kompostwerkes wird die Gefahr künftig eher zunehmen!“

Im Ausschuss folgten dagegen alle Fraktionen der Argumentation der FDP, „dass die Schlussfolgerungen des Kreises angesichts dieses seit langem bekannten neuralgischen Punktes als unzureichend zurückzuweisen sind.“

Wegen der Ablehnung des Kreises schlug Goldammer vor, das Problem nicht von der Straße, sondern vom Radweg aus anzupacken, etwa durch Warnhinweise in Form von Schildern oder Piktogrammen. Beschlossen wurde nun auf Anregung der FDP, das Thema im neu eingerichteten Arbeitskreis “Radwegekonzept” aufzugreifen und mit einem Experten des ADFC zu erörtern.

Der Kreis war der Auffassung, dass eine weitere Tempobegrenzung nichts bringe, da sich sowieso keiner daran hielte …. Diese Sichtweise, letztlich den “Rasern” das Feld zu überlassen und deshalb im Sinne eines ungehinderten Verkehrsflusses keine weitere Geschwindigkeitsreduzierung in Betracht ziehen, stieß im Ausschuss auf allgemeines Unverständnis.

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