FDP: Radweg Deutsche Einheit wird Bonn nicht gerecht

29. November 2016

Siegburg – Der vom Bundesverkehrsministerium geplante Radweg Deutsche Einheit zwischen Bonn und Berlin setzt nach Ansicht der FDP im Kreistag Rhein-Sieg in der Region Bonn/Rhein-Sieg die falschen Schwerpunkte. Die Freien Demokraten kritisieren, dass „wichtige Orte der Deutschen Einheit durch den Radweg nur gestreift oder außen vor gelassen werden“, so Friedrich-Wilhelm Kuhlmann, verkehrspolitischer Sprecher der Kreis-FDP.

„Wenn der Weg so bleibt wie geplant, ist die einzige größere Station im Bereich Bonn/Rhein-Sieg der Bonner Dienstsitz des Bundesverkehrsministeriums. Wichtige und historisch bedeutende Orte der Bundesrepublik wie der Petersberg oder das Adenauerhaus liegen außerhalb der Route. Andere Orte wie das Museum Koenig als Geburtsstätte der Republik oder das Bundesviertel werden nur am Rande gestreift. Diese Schwerpunktsetzung grenzt an historische Ignoranz“, so Kuhlmann weiter.

Die FDP erwarte, dass der Verlauf der Route und die Stationen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis nochmal überarbeitet werden. „Wir drängen außerdem darauf, dass der am Wochenende schon jetzt überlastete Rhein-Radwege im Zuge dieses Projekts ausgebaut wird“, fordert Kuhlmann. Für die Sicherheit der Fußgänger und den Komfort der Radfahrer sei es dringend geboten, den bestehenden Weg zu verbessern.

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