Lamberty: Buschhoven Süd muss neu geplant werden

24. Oktober 2016

img_0473.jpgBei der Vorstellung des Bebauungsplans „Schießhecke“ hat sich herausgestellt, dass die Erschließung des Bebauungsgebietes große Probleme bereitet. Das gilt für die Erschließung über den Rosenweg und ein Landschaftsschutzgebiet, die absolut inakzeptabel ist und auch für die Engstelle an der Schießhecke 32.

Es wurde offensichtlich, dass bei dem Beschluss des Gemeinderates, dieses Gebiet zuerst zu bebauen und nicht das Gebiet am Wehrbusch, die Erschließung nicht bedacht wurde. Folgerichtig sollte dieser Beschluss aufgehoben werden und zunächst das Gebiet am Wehrbusch erschlossen und bebaut werden und anschließend das Baugebiet Schießhecke. Damit würde das bestehende Erschließungsproblem sauber und im Interesse der derzeitigen und künftigen Bewohner im südlichen Teil Buschhovens gelöst.

Der Gemeinderat sollte den Mut und die Größe haben, einen Fehler zu korrigieren und eine bessere Lösung anzustreben. Die Interessen von Eigentümern oder Bauinteressenten müssen in diesem Fall hinter einer städtebaulich vernünftigen Lösung zurückstehen. Daher ist es vertretbar, wenn das Verfahren dadurch etwas länger dauert. Auch hier sollte der Grundsatz gelten: Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit.

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