FDP: Abstandsregelungen fehlen

7. August 2016

Mit Erleichterung nimmt die FDP-Fraktion Swisttal die Nachricht vom jüngsten Quarzkiesurteil des Verwaltungsgerichts Köln zur Kenntnis. „Mit der Nicht-Genehmigung der Erweiterung der Flerzheimer Kiesgrube bleibt uns zumindest in den nächsten Jahren die Naherholung rund um Buschhoven erhalten“, sagt Monika Wolf-Umhauer, Fraktionsvorsitzende der FDP-Swisttal.

„Da es noch immer keine gesetzlichen Abstandsregelungen für den Kiesabbau zur Wohnbebauung gibt, ist die gerichtliche Bestätigung des gültigen Regionalplanes ausgesprochen wichtig für Swisttal,“ stellt die Swisttaler FDP-Ratsfrau fest und lobt gleichzeitig das Wirken des Landschaftsschutzvereins für die Allgemeinheit: „Der Landschaftsschutzverein Kottenforst (LSK) mit seiner fachlichen Expertise hat die Gemeinde in den letzten Jahren nachhaltig unterstützt im Kampf gegen den zu nahe rückenden Kiesabbau aus den verschiedensten Richtungen.“ Wäre es nach den Begehrlichkeiten der Kiesunternehmen gegangen, wäre Buschhoven längst zur „Grubenrandsiedlung“ inmitten des Kiesabbaus geworden.

Wolf-Umhauer hatte schon 1999 gegen den näher heranschreitenden Kiesabbau bei Buschhoven die Bürgerinitiative „Rettet den Kottenforst“ mit ins Leben gerufen, die wenig später im Landschaftsschutzverein Kottenforst (LSK) aufging. Seitdem hatte sich besonders auch der Landtagsabgeordnete Dr. Gerhard Papke, FDP, immer wieder vor Ort und im Landtag für das Anliegen auf Erhalt der Naherholung im Vorgebirge und im Landschaftsschutzgebiet Kottenforst eingesetzt.

Das könnte Ihnen auch gefallen...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.