FDP: Baumschutzsatzung in Swisttal nicht zielführend

14. Juni 2016

M GoldammerBevormundung mündiger Bürger

Die von den Grünen beantragte Baumschutzsatzung in Swisttal ist nach Auffassung der Swisttaler Freien Demokraten eine Bevormundung mündiger Bürger und außerdem kontraproduktiv. Monika Goldammer, FDP-Fachfrau im Umweltausschuss, lehnt die Baumschutzsatzung daher grundsätzlich ab: „Es geht nicht an, dass die Politik den Menschen vorschreibt, wie sie ihre Gärten gestalten sollen und ob sie einen Baum fällen dürfen oder nicht.“ Die Deutschen seien sehr naturverbunden und liebten ihre Bäume. Niemand werde grundlos einen schönen Baum fällen, so Goldammer. Und wenn dies doch mal nötig sein sollte, würden sofort neue Bäume gepflanzt. So müssten gerade junge Familien, die eine gebrauchte Immobilie in Swisttal kaufen, die Möglichkeit haben, ihre Gärten nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.

Goldammer teilt die Stellungnahme der Verwaltung, dass eine solche Satzung sogar kontraproduktiv sein werde, weil die Gefahr bestünde, dass nun erst recht viele Bäume gefällt würden, bevor sie eine bestimmte Größe erreichen.

Der Schutz von Bäumen im öffentlichen Raum werde durch die Verwaltung und den Umweltausschuss sichergestellt. „Die Gemeinde begutachtet alle älteren Bäume regelmäßig und zieht vor dem Fällen alter Bäume auch Sachverständige hinzu“, so Goldammer. Sie wies dabei auf die Linden am Dorfhaus Ludendorf oder die alte Kastanie in Ollheim hin. Leider seien jedoch immer wieder Bäume so geschädigt, dass sie aus Gründen der Stand- und Verkehrssicherheit gefällt werden müssten.

1 Response

  1. Felix Arenz sagt:

    Absolut richtig auf den Punkt gebracht!!!!

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