FDP: Wichtiger Schritt zur gegenseitigen Unterstützung

20. März 2015

lamberty_neu-1024x682Ausschuss stimmt für Einrichtung eines Ehrenamtsportals

Auf der Internetseite der Swisttaler Verwaltung soll ein „Ehrenamtsportal“ eingerichtet werden. Einstimmig nahm der Jugend-, Senioren-, Kultur- und Kulturausschuss (JSKS) der Gemeinde Swisttal einen entsprechenden Antrag der FDP an. Der Bürgermeister wurde beauftragt, die Mög- lichkeiten der Umsetzung zu prüfen und in der nächsten Sitzung des Aus- schusses vorzutragen.

Für die FDP hatte Dr. Karl-Heinz Lamberty darauf hingewiesen, dass viele Bürgerinnen und Bürger gerne ehrenamtlich tätig würden, wenn sie denn über die Hilfegesuche der Vereine, Verbände und Selbsthilfegrup- pen informiert wären.

Diese Information könne nach dem Vorbild der Stadt Aachen eine Inter- netseite der Gemeinde leisten, verbunden mit regelmäßigen Hinweisen im Amtsblatt. So solle unter dem Stichwort „Ehrensache: Wir setzen uns ein in Swisttal“ eine Seite angeboten werden, auf der alle Vereine, Kir- chen, Schulen, etc. „Stellenangebote“ für ehrenamtlich Tätige veröffentlichen können. Diese können von Besuchs- und Fahrdiensten über Hausaufgabenhilfe, Hundeausgehservice bis zur Unterstützung im Fuhrpark des Seniorenheims und Vorlesen im Kindergarten reichen.

„Es ist besonders wichtig, dass die örtlichen Angebote und Hilfsgesuche gemeinsam publiziert werden und sich die Menschen aus einer Quelle selbstständig informieren und zusammenfinden können“.
Als örtliches Beispiel erwähnte Lamberty, dass der Naturschutzverein Rheinbach Voreifel ehrenamtliche Mitstreiter für seine Naturschutzprojekte suche. Aber auch der Swisttaler Seniorenbeauftragte versucht immer wieder über Medien und persönliche Ansprache Sozialpartner für Senio- ren, Kinder und Jugendliche zu finden. Auch andere Gruppierungen suchen Unterstützung. Andererseits suchen viele aktive Senioren Mög- lichkeiten des Engagements.

„Damit ist ein wichtiger Schritt zur Unterstützung von Familien, Senioren und des Ehrenamtes getan“, so der Freidemokrat.
Lamberty dankte den Ausschussmitgliedern ausdrücklich für die einhellige Unterstützung, insbesondere weil Bürgermeister Maack den Antrag zunächst mit nicht nachvollziehbaren Gründen abgelehnt hatte.

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