Inklusion ist eine Sache von uns allen – FDP unterstützt Engagement zu einem Inklusionskonzept

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Mit großer Zustimmung nimmt die FDP-Fraktion die Ankündigung der CDU-Swisttal zur Kenntnis, eine Arbeitsgruppe zum Thema „Inklusion“ einzurichten.

„Inklusion ist nicht allein Sache der Kommune, sondern ein Thema, das alle angeht“, erklärt Monika Wolf-Umhauer, Fraktionsvorsitzende der FDP. „Dies kann man nicht, wie kürzlich von der SPD gefordert, alleine der Swisttaler Verwaltung auferlegen. Inklusion verstehen wir vielmehr als die selbstverständliche Teilhabe am Leben in unserer
Gesellschaft, d.h. in Familie, Kindergarten, Schule, Beruf und Freizeit von
Anfang an.

„Bei den geplanten Neubauten sollten wir auf jeden Fall auf eine barrierefreie Ausstattung achten“, meint Waltraud Euker, FDP-Mitglied im JSKS-Ausschuss. „Am meisten ist die Kommune aber bei der barrierefreien Gestaltung des öffentlichen Raumes gefragt“. So wurde auf FDP-Antrag bereits vor Jahren die Absenkung von Bürgersteigen begonnen. Aber Senioren haben beispielsweise auch angeregt, die Sitzhöhe der Ruhebänke anzuheben, weil es ihnen dann leichter falle, sich davon wieder zu erheben.

Das selbstbestimmte Leben Behinderter wie älterer Menschen gehe aber weiter. So stelle sich ein Bekannter, der im Rollstuhl sitzt, als vollständige Teilhabe vor, morgens seine Brötchen selbst kaufen und abends ein Bier in der Kneipe trinken zu können. „Sicher werden wir nicht von allen Kneipiers und Einzelhändlern verlangen könne, ihre Lokale behindertengerecht umzubauen“, so Wolf-Umhauer. „Wir können vielleicht keine heile Welt schaffen, aber wir können das Bewusstsein schärfen.“

Statt „runder Tisch unter Federführung der Gemeinde“ sollte man daher einen kompetenten Federführer suchen: Alle die, die selbst in dem Metier arbeiten, sind kompetenter als die Gemeinde. Dh Betroffene, KiTas, Schulen und die verschiedenen Heime (Ingeborg Krieger-Haus, Hephata, inklusive Seniorenheime); nicht zu vergessen die Familienzentren der Kirchen und die Behindertenverbände. Außerdem tatsächlich die Bürger, die Vereine, die Parteien.

PM Inklusion eine Sache von uns alle

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