FDP: Swisttal soll sich für Albert-Schweitzer-Schule einsetzen – Landesregierung will sich über Elternwillen hinweg setzen

30. Oktober 2014

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Nach dem neuen Schulgesetz (10. SchRÄG) muss die Albert-Schweitzer-Schule in Rheinbach geschlossen werden, da sie nur noch 45 Schüler statt der (nie erreichten und auch nicht unterbringbaren) 144 Schüler hat. Eine Schule, die schon viele junge Menschen unterstützt hat, ihren Weg ins Leben zu finden, und deren Eltern sie ganz bewusst für ihre Kinder ausgewählt haben.

Monika Wolf-Umhauer, Bildungsfachfrau der FDP-Swisttal, fragte daher im Rathaus nach, wie sich diese Pläne der Landesregierung auf die 19 Swisttaler Schülerinnen und Schüler auswirken werde? Bürgermeister Eckhard Maack bestätigte, dass es bisher noch keine Klarheit darüber gebe, wo diese Kinder ihre weitere Schullaufbahn fortsetzen sollten – Kinder, die eine besondere Förderung im Lernen und damit eine spezielle, individuelle Betreuung brauchen. Es sei momentan keine Schule im Umkreis bekannt, die dies leisten könne.

„Es ist einfach unglaublich, wie sich die rot-grüne Landesregierung über den Willen der Eltern hinwegsetzt“, empört sich Wolf-Umhauer und „und wie sie mit dem Schicksal der Kinder spielt: So lange es keine andere Schule gibt, die die positiven Förderbedingungen der Albert-Schweitzer-Schule gewährleistet, so lange darf auch diese Schule nicht geschlossen werden!“, forderte die Liberale. „Es kann nicht angehen, dass bei rot-grün der Finanzminister die pädagogischen Konzepte macht!“

Die FDP-Fraktion forderte den Swisttaler Bürgermeister daher auf, sich auf allen Ebenen für den Erhalt der Schule, die in der Vergangenheit gute Arbeit geleistet hat, einzusetzen. Maack teilte die Sorge und versprach, sich mit seinen Amtskollegen in Verbindung zu setzen.

PM Swisttal soll Albert-Schweitzer-Schule unterstützen

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