FDP regt an: Tierfriedhof für Swisttal! – Bürger sollen Anregungen und Wünsche zum Friedhofskonzept einbringen

27. Oktober 2014

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Viele  Menschen werden im Alter – fern der Lieben – einsamer und legen sich ein Haustier als neues Familienmitglied zu.

„Mit der zunehmenden Zahl von Singlehaushalten wird der Vierbeiner zum treuen Lebensbegleiter“, sagt Fraktionsvorsitzende Monika Wolf-Umhauer. In dieser Rolle des Haustieres sei es den Besitzern wichtig, ihre Dankbarkeit auch nach dessen Tod zu zeigen. „Wer schon einmal ein vierbeiniges Familienmitglied verlor weiß, dass eine Bestattung im eigenen Garten oft unmöglich ist, eine Überlassung an die offizielle Tierbeseitigung  die Trauer aber noch verstärkt.“

Im Zuge der Neuordnung des Friedhofskonzepts beantragte die FDP-Fraktion jetzt, in Swisttal auch einen „Tierfriedhof“ einzurichten.

„In Swisttal gibt es durch die zahlreichen Friedhofserweiterungsflächen Raum genug, in einem Ortsteil einen Bereich für einen Tierfriedhof einzurichten um dem Bedarf entgegen zu kommen,“ so Wolf-Umhauer.

Der Hauptausschuss konnte sich dieser Idee noch nicht anschließen: Das Thema wurde zur weiteren Beratung in die Fraktionen zurück verwiesen. Die FDP ruft daher alle Bürger auf, ihre Anregungen bei den Parteien () oder im Rathaus  einzubringen.

Da immer mehr junge Leute im Beruf von der Heimat wegziehen, können die Gräber der Vorfahren nicht mehr selbst gepflegt werden. Das Familiengrab wird nach der Ablaufzeit schnell wieder aufgegeben. Die Gemeinde Swisttal hat daher viel mehr Friedhofsflächen, als noch vor zehn Jahren geglaubt.

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