FDP-Fraktion stellt sich für die neue Wahlperiode auf

6. Juni 2014

Gruppenbild KT Abgeordnete 20142020 FDPSiegburg – Die FDP-Fraktion im Kreistag hat ihren neuen Vorstand gewählt. Als Fraktionsvorsitzender wiedergewählt wurde Karl-Heinz Lamberty aus Swisttal, der die Liberalen im Kreistag bereits seit 2009 anführt. Als Stellvertreter erneut gewählt wurde Christoph Cáceres Ayllòn aus Sankt Augustin, weitere Stellvertreterin ist die neue Abgeordnete Nicole Westig aus Bad Honnef. Alle Wahlen erfolgten einstimmig. Weitere Abgeordnete der Fraktion sind Friedrich-Wilhelm Kuhlmann aus Alfter und Renate Frohnhöfer aus Neunkirchen-Seelscheid.

Aufgrund des Wahlergebnisses wird die FDP-Fraktion in der Opposition verbleiben. Lamberty kündigt für die Liberalen einen konstruktiven Kurs an: „Wir werden weiterhin mit guten Vorschlägen versuchen, Mehrheiten für unsere Themen zu organisieren. Ein solider Haushalt, die Entlastung der Städte und Gemeinden sowie verstärkte interkommunale Zusammenarbeit sind unsere Schwerpunkte. Auch auf die Südtangente zur Entlastung unseres Straßennetzes legen wir weiterhin Wert.“ 

Jürgen Peter, Vorsitzender des FDP-Kreisverbandes, gratulierte den neu- und wiedergewählten Abgeordneten und betonte, dass die FDP mit der schwarz-grünen Mehrheit im Kreistag, aber auch mit der SPD-Fraktion in der Opposition konstruktiv zusammenarbeiten werde. Zur Stichwahl des Landrats gebe die FDP nach Beschluss ihres Kreishauptausschusses keine offizielle Empfehlung ab.

Ein großes Thema, das Fraktion und Kreisverband gemeinsam angehen wollen, ist die Zusammenarbeit zwischen Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis. Peter dazu: „Wir wollen in dieser Wahlperiode Mehrheiten für einen engen Schulterschluss der Region organisieren, gemeinsam sind Bonn und der Rhein-Sieg-Kreis stärker. Besonders drängend wird diese Herausforderung im Moment bei der Verkehrspolitik deutlich: Sowohl Bonn als auch der Kreis benötigen eine Entlastung des Straßennetzes, zum Beispiel über die Südtangente.“ Lamberty sieht die Liberalen im Rhein-Sieg-Kreis auf dem Weg zu mehr Zusammenarbeit in der Region in guter Gesellschaft: „Unsere Kollegen in Bonn und viele relevante Verbände unterstützen den Gedanken. Jetzt müssen wir aus einer guten Idee konkrete Politik machen.“

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