FDP würdigt ehrenamtliches Engagement beim Neujahrsempfang in Swisttal

22. Januar 2014

v.l.n.r.: Dr. Karl-Heinz Lamberty, Mitglieder von „FreiWeg Heimerzheim“, FDP-Kreisvorsitzender Jürgen Peter, Monika Wolf-Umhauer und Philipp Euker übergeben den „Liberalen Bürgerpreis“.

v.l.n.r.: Dr. Karl-Heinz Lamberty, Mitglieder von „FreiWeg Heimerzheim“, FDP-Kreisvorsitzender Jürgen Peter, Monika Wolf-Umhauer und Philipp Euker übergeben den „Liberalen Bürgerpreis“.

Dass das neue Jahr besser sein wird als das vorige, mit diesem Optimismus gehen die Swisttaler Liberalen ins neue Jahr, stellte die FDP-Fraktionsvorsitzende Monika Wolf-Umhauer in ihrer Begrüßung zum Neujahrsempfang der FDP fest. Unter den Gästen waren Bürgermeister Eckhard Maack, die Beigeordnete Petra Kalkbrenner, mehrere Swisttaler Ortsvorsteher und Ratsmitglieder der anderen Fraktionen sowie von Vereinen und Gewerbetreibenden.

Sie waren Zeugen als Vorsitzender Philipp Euker dem „Tambour Corps Frei Weg Heimerzheim“ den jährlich verliehenen „Liberalen Bürgerpreis“ überreichte. Damit sollte dessen Engagement in der musikalischen Förderung der Kinder und Jugendlichen gewürdigt werden. „Die ehrenamtliche Arbeit der Aktiven bestimmt das kulturelle Angebot und stärkt Heimat- und Zusammengehörigkeitsgefühl. Der Verein steigert so die Attraktivität unserer Gemeinde“, hob Euker hervor,  was für die Gemeinschaft besonders wertvoll sei. „Das Tambour Corps beweist, dass diese Kulturarbeit und musikalische Förderung von Kindern und Jugendlichen nicht teuer sein muss: Mitglieder bis zum 18. Lebensjahr zahlen keinen Beitrag.“

Die Geehrten nahmen den Preis sichtlich erfreut entgegen: Es sei selten, dass ihr Engagement öffentlich so lobend wahrgenommen werde.

Für die Europa- und Kommunalwahlen sieht Dr. Karl-Heinz Lamberty gute Chancen für die FDP, wie er erklärte. Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion wies in seiner Ansprache auf die gestiegene Bedeutung des Europäischen Parlaments für die Kommunalpolitik hin. Die Liberalen seien ausgesprochene Europa-Befürworter, sehen allerdings nicht ein, dass alle das gesamte Leben von Brüssel aus geregelt werden müsste. „Wir Deutschen brauchen Europa, aber es müssen längst nicht alle Regelungen von Brüssel ausgehen!“ Er forderte die Einhaltung des Subsidiaritätsprinzips, wonach sich die EU nicht in die Dinge einmischen solle, die man vor Ort besser lösen könne. Dies gelte aber auch für die Beziehung zwischen Kreis und Gemeinden. Landratskandidat Lamberty: „Der Kreis soll sich nicht um Dinge kümmern, die die Gemeinden alleine lösen können, wie zum Beispiel die Energieversorgung oder die Integration von Zuwandern.“

 

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