Problemlösung geht vor Wahlkampf

17. September 2013

Nahversorgung Buschhoven geht alle an!

„Nicht nachvollziehbar, wenn jemand vorgibt, sich für Erhalt und Weiterentwicklung der Infrastruktur im Ortskern Buschhoven ernsthaft einsetzen zu wollen,“ ist für Monika Goldammer, sachkundige Bürgerin der FDP-Fraktion, der nun gefasste Beschluss die Mehrheitsfraktion im Planungsausschuss. „Dieser lässt die von der FDP vorgeschlagenen weiteren Prüfoptionen außer Acht.“

Anlass für den schon vor der Sommerpause vorliegenden Antrag der FDP-Fraktion war die drängende Problematik rund um die Nahversorgung in Buschhoven. Die absehbare Schließung des Edekamarktes und der Poststelle in 2014 gibt Anlass zur Sorge, da bisher keine Nachfolgelösungen im Ortszentrum in Sicht sind. „Unstreitig ist, dass von uns allen die Konzentration von Lebensmittelgeschäften im Ortskern gewünscht und somit mehrheitsfähig wäre – wenn wir diese Option hier und heute planen könnten“, so Goldammer. Das sei aber leider der Politik aufgrund der privaten Eigentumsverhältnisse nicht möglich!

Dennoch wurde der FDP-Antrag zur Prüfung aller baurechtlichen Voraussetzungen im Ortskern und Beseitigung möglicher Planungshindernisse im zuständigen Ausschuss von der CDU-Mehrheit abgelehnt – „der Antrag kam wohl mal wieder von der ́falschen Seite ́“. Die FDP werde sich auch weiterhin mit Nachdruck für ein „sowohl als auch“ einsetzen, d.h. Ansiedlung eines Lebensmittel-Discounters am Ortsrand, der im näheren Einzugsbereich von gut 5000 EW liegen würde, aber auch Erhalt und Aufwertung der Möglichkeiten in den Ortskernen von Buschhoven und Morenhoven. Auf den teilweise öffentlich geführten Disput angesprochen meint Goldammer: „Im Vordergrund sollte heute bei allen Beteiligten die Erkenntnis stehen, dass darüber geredet wird – hoffentlich in Zukunft auch wieder vermehrt miteinander.“

„Alle bisherigen Überlegungen in diese Richtung sind nicht „spruchreif“, können des- halb hier in diesem Gremium nicht zur Abstimmung kommen. Damit dies gelingen kann, müssen alle Optionen und die baurechtlichen Voraussetzungen im Ortskern geprüft, weiterentwickelt und vor allem miteinander abgeglichen werden!“ – Deshalb müsse jetzt und nicht erst nach irgendwelchen Wahlen darüber gesprochen werden, ist sich Goldammer sicher.

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